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Ethikcharta

GEMEINNUTZEN 

Dieses kantonale Projekt zur onkologischen Rehabilitation dient den Bedürfnissen der Walliser Bevölkerung, insbesondere den Krebskranken, deren Familien und nahestehenden Personen, dem Personal im medizinischen, sozialen und pädagogischen Bereich sowie den Patientenverbänden, den freiwilligen Helfern und den Vertretern von Politik und Regierung.
 
AUFWERTUNG EINES PROZESSES, DER AUF DI REHABILITATION UND DIE INTEGRATION KREBSKRANKER PERSONEN IN UNSERE GESELLSCHAFT ABZIELT
 
Mit diesem Projekt sollen alle Massnahmen verstärkt werden, die es der krebskranken Person ermöglichen, ihren Platz in ihrem familiären, sozialen, beruflichen oder kulturellen Umfeld wieder einzunehmen. Dies beinhaltet jede Massnahme, mit der dem Patienten das Gefühl der Zugehörigkeit zu seinem Umfeld und ein Platz in der Gesellschaft zurückgegeben werden.
Diese Rehabilitationsphase betrifft alle Krebspatienten unabhängig von ihrem Krankheitsstadium, insbesondere ab dem Verdacht auf Krebs.
 
VERPFLICHTUNG
 
Dieses Projekt basiert auf dem ausdrücklichen Engagement jedes Einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen, speziell gegenüber den Krebskranken und deren Angehörigen. Der Einbezug der ärztlichen Leitung, des Personals im sozialen und medizinischen Bereich sowie des Verwaltungspersonals ist eine grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung dieses Projekts.
Jede in dieses Projekt eingebundene Person/Fachperson soll dies nach Absprache mit ihrem Vorgesetzten tun und verpflichtet sich, die Vereinigung/Institution über das Projekt zu informieren. Gleichzeitig berichtet sie dem erweiterten Vorstand über die Bedürfnisse und Anliegen in Bezug auf die Struktur, die sie vertritt. Dies im Hinblick auf das Funktionsmodell innerhalb des Netzes und auf die im Rahmen dieses Projekts eingeführten Aktivitäten.
 
 VERFUEGBARKEIT - UEBERWACHUNG - BEGLEITUNG
  
Jeder institutionelle Partner verpflichtet sich ausserdem in seiner Institution dazu:
 
  • Den Patienten so zeitnah, wie dies seine individuellen Bedürfnisse erfordern, über die Verfügbarkeit des Netzes zu informieren
  • Eine Organisation zu implementieren, die eine Überwachung von Risikosituationen erlaubt
  • Gegenüber den Bedürfnissen der Patienten während des gesamten Krankheitsverlaufs aufmerksam zu bleiben, seine Betreuung zu koordinieren und alle Angaben über den Patienten vertraulich zu behandeln
WIRTSCHAFTLICHKEIT
 
Dieses Projekt basiert auf der Förderung der zum grossen Teil bereits bestehenden Angebote, sowohl im Spitalbetrieb als auch im gesellschaftlichen Leben. Es legt den Schwerpunkt auf eine bessere soziale Wiedereingliederung und Integration in die Gesellschaft.
 
AUFWERTUNG DER BESTEHENDEN STRUKTUREN
 
Ziel dieses Projekts ist es, alle bestehenden Angebote und Strukturen zu fördern, die mit den onkologischen Problemstellungen zusammenhängen, und die Synergien zwischen den einzelnen Walliser Institutionen und Vereinigungen weiterzuentwickeln. Dies soll durch die Mobilisierung aller in der Region zur Verfügung stehenden Kompetenzen erreicht werden.
 
KOMPETENZAUSTAUSCH
 
Dieses kantonale Projekt basiert auf der gegenseitigen Unterstützung und dem Austausch von Know-how und Erfahrungen. Der Wissensschatz jedes Einzelnen wird weitergegeben und unabhängig von der Erfahrungsebene berücksichtigt. Dies bedeutet nicht etwa eine unzureichende Differenzierung hinsichtlich des Tätigkeitsfelds, sondern betont ganz im Gegenteil die Notwendigkeit, die Spezifität und die Komplementarität der weitergegebenen Kompetenzen, Kenntnisse und Erfahrungen anzuerkennen. Dieses Projekt verfolgt einen multidisziplinären Ansatz.
Jeder Partner wird besonders darauf achten, die anderen Partner des Netzes im Beisein des Patienten nicht abzuwerten oder zu kritisieren, um diesen nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
 
WEITERENTWICKLUNG DER KOMPETENZEN
 
Mit diesem Projekt sollen die Kompetenzen des Netzes weiterentwickelt und Ausbildungen, Supervisionen und Intervisionen organisiert werden, die auf einen verstärkten Beitrag des Netzes im Hinblick auf die soziale, berufliche und kulturelle Eingliederung des Krebskranken und seines Umfelds abzielen.
 
DER PATIENT : PROJEKTPARTNER
 
Der Patient wird bei der Entwicklung dieses Projekts als vollwertiger Partner angesehen.
Seine Meinung wird eingeholt, wenn bestimmte Themen behandelt werden und/oder die Projektparteien die Meinung des Patienten benötigen.
 
DER PATIENT : AUTONOM UND VERNETZT ZUGLEICH
 
Dieses Projekt basiert auf dem Recht des Patienten, selbst über sein Leben zu bestimmen. Der Patient ist ein aktiver Mensch, der bei der Wahl der Behandlung sowie den medizinischen, psychologischen und/oder sozialen Massnahmen, die ihn betreffen, mitbestimmt. Mit diesem Projekt sollen alle Massnahmen aufgewertet werden, die ihm dabei helfen, sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, sowohl in psychologischer als auch in funktionaler Hinsicht.
Gleichzeitig wird der Patient als ein soziales, mit seinem Umfeld und dem Pflegepersonal vernetztes Wesen angesehen.
 
RESPEKT GEGENUEBER DEM MENSCHEN
 
Dieses kantonale Projekt stellt den Respekt gegenüber dem Menschen mit seinen vielfältigen und einzigartigen Komponenten in den Vordergrund. Das Recht auf Verschiedenartigkeit und die Achtung dieser Verschiedenheit wird bei der Umsetzung dieses Projekts nicht als Hindernis, sondern als vollwertiges Gut angesehen.
 
VERTRAULICHKEIT UND ACHTUNG DER PRIVATSPHARE
 
Jede Massnahme ist vertraulich zu behandeln. Informationen werden nur dann weitergegeben, wenn dies im Interesse des Krebskranken geschieht und diese Angaben unter keinen Umständen zu seinem Nachteil verwendet werden können. Die Privatsphäre eines jeden wird geachtet. Bei der Weitergabe von Informationen unter den beteiligten Personen ist auch Rücksicht auf die Beziehung zu nehmen, die der Patient zu dem Pflegepersonal und dem medizinischen Personal aufbauen möchte.
 
 
 


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